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Modularisierung in der beruflichen Bildung


Fragen und Antworten (Questions und Answers)

Literatur und Informationen

 


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Was versteht man unter Modulen?

Der Begriff "Modul" hat je nach Verwendungszusammenhang unterschiedliche Bedeutung. Eine allgemeine Definition liefert z.B. Meyers Lexikon:

"Modul [lat.],
1) Elektronik: eine zu einer Schaltungseinheit zusammengefaßte Gruppe von miniaturisierten Bauelementen, die zusätzl. mit Kunstharz vergossen werden.

2) Datenverarbeitung: ein in sich abgeschlossenes Unterprogramm, das eine Teilfunktion des Hauptprogramms erfüllt. "
(Quelle: Meyers Lexikon in drei Bänden © Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim 1995 )

In der Technik findet der Begriff heute vor allem im EDV-Bereich Anwendung. Typische Beispiele sind "Speichermodul" oder "Programmodul". Hier bezeichnet er vor allem Bestandteile eines System, ohne die das System nicht oder nur unvollkommen arbeiten würde. Auch für die Bezeichnung von Zusatzfunktionen wird er verwandt.

Im Rahmen der beruflichen Bildung kam in Deutschland der Begriff Modul vor allem im Rahmen der beruflichen Nachqualifizierung in Mode.

Module bezeichnen hier gebündelte Qualifikationsbausteine einer Qualifizierung von (jungen) Erwachsenen zu einem Berufsabschluß. Sie umfassen die erforderliche Fachtheorie und Fachpraxis ebenso wie die erforderlichen Kompetenzen. Da sie die Lernergebnisse festhalten, entsprechen Module auch zertifizierbaren Teilqualifikationen.

Hinsichtlich des Stellenwertes von Modulen in der beruflichen Bildung ist zwischen konzeptionellen, didaktisch-methodischen und ordnungspolitischen Aspekten zu unterscheiden. Modularisierung als didaktisch-methodisches Mittel, insbesondere für spezielle Zielgruppen, ist dabei in der bildungspolitischen Landschaft unumstritten, vielfach ist dies schon heute für die Vergabe von Qualifizierungsmaßnahmen ausschlaggebend. Auch die Konzeptionierung von Maßnahmen im Bereich der Weiterbildung in Form von aufeinander aufbauenden und/oder miteinander vernetzten Bausteinen ist eine weitgehend anerkannte Form. Anders ist dies bei der Frage nach einer modularisierten Ausbildung. Sie ist aus ordnungspolitischer Sicht umstritten, kann doch mit modularisierten Formen an den Grundprinzipien der dualen Berufsausbildung gerüttelt werden und das Berufskonzept in Frage gestellt werden. Einen zusammenfassenden Überblick über die aktuelle Verwendung des Begriffes und den Stand der Debatte um die Modularisierung gibt Kloas (Kloas 1997c).

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In welchen Bereichen der beruflichen Bildung finden heute Modulkonzepte Verwendung?

Die Modularisierung von Qualifizierungsmodellen ist noch nicht genereller Standard in der betrieblichen, über- und außerbetrieblichen Qualifizierung- und Bildungsansätze.

Gleichwohl finden sich Ansätze in der Berufsvorbereitung, der Weiterbildung wie der Nachqualifizierung Erwachsener und der Ausbildung behinderter Menschen.

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Was kann ich mir unter einer modularisierten Berufsvorbereitung vorstellen?

Bei der Entwicklung von "Modulen" in der Berufsvorbereitung von Jugendlichen rückt der abschlußbezogene Gesichtspunkt, der wesentlich für den Modulbegriff in Nachqualifizierungsmaßnahmen, ist in den Hintergrund. Bei Berufsvorbereitung spielt die Entscheidungsfindung für einen Ausbildungsabschluß bzw. die Erreichung der sog. Ausbildungsreife eine besondere Rolle, nicht so sehr die Erlangung abschlußbezogener Fachqualifikationen. Aus dem Charakter solcher Maßnahmen (Vorbereitung auf eine Ausbildung, Erreichen eines schulischen Abschlusses in Verbindung mit beruflicher Tätigkeit) ergibt sich daher, daß fachliche Inhalte aus den jeweiligen Ausbildungsordnungen weniger stark in die Modulkonstruktion einfließen können.

Modulkonstruktionen in solchen Maßnahmen orientieren sich dabei häufig an zeitlichen Abschnitten und Phasen (Vorbereitungs-/Orientierungmodule etc), an sozialpädagischen Kriterien (Beratungsmodul, Fördermodul etc.), aber auch an schulischen Erfordernissen (Modul Hauptschulabschluß) oder an fachlichen Grundlagen ( Modul Farbe). Je nach konzeptionellem Ansatz, nach Schwerpunktsetzung der jeweiligen Maßnahme und/oder den bildungsträgerspezifischen Besonderheiten finden wir so unterschiedliche Konglomerate von Modulen und Modulsystemen in den einzelnen Konzepten vor.

Ein Beispiel für die unterschiedliche Verwendung des Begriffes Modul findet sich in der Ausschreibung von "modularisierten" Berufsvorbereitungen im Rahmen des Hamburger Landesprogramms QUAS (Qualifizierung und Arbeit für SchulabgängerInnen in Hamburg). Diese Maßnahmeausschreibung liest sich wie ein Katalog aktueller Begriffe der wissenschaftlichen und potlitischen Diskussion in der Berufsbildung. Zumindest scheinen die Vertreter der Hamburger Arbeitsverwaltung den Finger am Puls der Zeit zu haben.

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Module in der Ausbildung?

Module in der (Erst-)Ausbildung können konzeptionell unter didaktisch-methodischen Gesichtspunkten zum Einsatz kommen. Module können hier die Ausbildung flexibler gestalten. Als organisatorisches Prinzip als abschließende Zertifizierung von Teilqualifikationen ist eine Modularisierung rechtlich bei Ausbildungsberufen nicht möglich. Auch wird sie hier (noch) bildungspolitisch überwiegend abgelehnt. In der Debatte um Module in der Ausbildung findet dabei überwiegend der in der Nachqualifizierung propagierte Modulbegriff Verwendung.

Konezpte und Probleme einer Modularisierung der Ausbildung zeigen ausländische Erfahrungen.

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Wie stehen die Sozialpartner zu einer Modularisierung der Ausbildung?

Bundesregierung und Sozialpartner lehnen eine Modularisierung der Ausbildung überwiegend ab (Reuling/Sauter 1996: 6), auch wenn das noch im Jahr 1996 festgehaltene Meinungsbild mittlerweile angesichts der Klagen über die sich jährlich verschärfende "Ausbildungsstellenkrise" und die jeweiligen "Lösungsvorschläge" zu bröckeln scheint.

Daß die Modularisierung durch die die Arbeitnehmerseite vertretenden Gewerkschaften abgelehnt wird, ist aus deren Organisationssicht und –politik leicht verständlich. So betont der Vertreter der Gewerkschaften im für bildungspolitische Fragen zuständigen Hauptausschuß des Bundesinstituts für Berufsbildung, Herr Steffens, ."...daß die DAG und andere Gewerkschaften weiterhin Module in der Berufsausbildung ablehnen." [Hervorhebung i. Original] (Steffens 1997: 98)

Die Einstellung der Arbeitgeber ist angesichts ihrer Klagen über ein zu starres Ausbildungs- und ein damit verbundenes, zu unflexibles Tarifsystem nicht ganz so eindeutig. Hier ziehen noch Traditionalisten und Moderniserer in unterschiedliche Richtungen. So wird zum einen ein Festhalten an den Standards des deutschen Berufskonzepts immer wieder für unerläßlich gehalten und u.a. die Notwendigkeit der Abschlußprüfung am Ende der Ausbildung hervorgehoben (Kuratorium 1997:120-121), aber gefordert wird zum anderen auch eine stärkere Differenzierung der Ausbildung, die Stufenausbildung und die verstärkte Berückichtung der Vorteile der Modularisierung bei der Umsetzung und Gestaltung der Ausbildung (Kuratorium 1997). Eine Darstellung weiterer Positionen gibt Kloas (Kloas 1997b: 122), der auf die Stellungnahmen des Zentralverbandes des deutschen Handwerks und des Deutschen Industrie- und Handelstags bezug nimmt. Dabei unterscheiden sich die Positionen der Wirtschaftverbände und -vertreter in Abhängigkeit des vertretenen Klientels zwar im Hinblick auf ihre Schwerpunktsetzung, der Grundtenor bleibt erhalten. Zwischen den Zeilen gelesen wird die Modularisierung als eine Möglichkeit gesehen, praxisbetonte Ausbildungsgänge zu schafffen, die Ausbildungszeit zu verkürzen sowie eine bessere Ausrichtung an den betrieblichen Erfordernissen zu erreichen.

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Was sind Module im Rahmen der betrieblichen Nachqualifizierung?

Nach dem Begriffsverständnis des Bundesinstituts für Berufsbildung wird der Begriff "Modul" für Abschnitte von Nachqualifizierungsmaßnahmen in bezug auf einen anerkannten Ausbildungsabschluß nach § 25 BBiG verwendet. Module benennen das Qualifizierungsergebnis eines besonders gegliederten Qualifizierungsprozesses.

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Welche Vorteile bieten Module?

Module bieten eine Reihe von Vorteilen:

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Welche Nachteile hat eine modulare Qualifizierung?

Auf den ersten Blick keine! Bei genauerem Hinsehen kann es in Abhängigkeit von der Konstruktion und Förderung solcher Maßnahmen bei der individuellen Ausrichtung und Kontinuität zu Nachteilen kommen.

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Gibt es Erfahrungen mit der Modularisierung in anderen europäischen Ländern?

Modular strukturierte Qualifizierungsansätze gibt es in einer Reihe von europäischen Ländern. Dabei ist die Verwendung des Begriffes und die konkrete Gestaltung von Modulen (Modulsystemen), sowohl von Land zu Land, wie auch innerhalb des einzelnen Staates, sehr unterschiedliche.

In England z.B. erstreckt sich die Modularisierung systemweit auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Im Rahmen des Systems nationaler beruflicher Qualifikationen (NVQ National Vocational Qualifications) orientieren sich Module sich überwiegend an den Lerninhalten, die sich aus den Erfordernissen des (regionalen/lokalen) Arbeitsmarktes, der Lernenden wie der materiellen und personellen Ressourcen der Bildungseinrichtungen ergeben, und an festgelegten Lernergebniszielen, die berufliche Kompetenzen beschreiben. Die Lernergebnisse werden durch Prüfungseinheiten erfaßt, die anhand zu vergebender Credits (Punktesystem) bewertet werden. Dabei werden jeweils mehrere Prüfungseinheiten zu Qualifikationen oder Abschlüssen zusammengefaßt. Insgesamt stellt dabei das System nationaler beruflicher Qualifikationen ein modular strukturiertes Zertifzierungssystem darstellen. Dabei setzt sich die berufliche Qualifikation aus den einzelnen zertifizierten Fähigkeiten zusammen, im Unterschied zum deutschen Ausbildungsberuf, der mit Prüfungsabschluß die Gesamtqualifikation bescheinigt.

In den Niederlanden wird Modularisierung vor allem als Organisationsprinzip für die Gestaltung der Ausbildung in dualer Hinsicht wie auch in außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen gesehen. Durch die Modularisierung dieser beiden Lernwege soll es möglich sein, ohne besonderen Aufwand zwischen ihnen zu wechseln.

"Ausländische Erfahrungen weisen im übrigen auf Gefahren hin, die mit einer Modularisierung der Ausbildung auftreten können: In modularen Berufsbildungssystemen wie in England, Schottland oder in den Niederlanden bieten die Bildungsträger (Berufsschulen, Betriebe oder Ausbildungsstätten) aus Kostengründen häufig nicht alle für eine breite Gesamtqualifikation notwendigen Ausbildungsmodule an. Die Ausbildungspraxis in diesen Ländern zeigt, daß Jugendliche nach dem Erwerb von Teilqualifikationen in das Beschäftigungssystem streben mit der (ungewisssen) Perspektive zu einem späteren Zeitpunkt ihre Berufsausbildung abzuschließen." (Reuling/Sauter 1996: 7)

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Wie können Modulsysteme für berufliche Qualifizierungen konzipiert werden?

Der Ansatz zur Konstruktion von Modulen und Modulsystemen als didaktisch-curricular ausgerichteten Qualifizierungssystemen kann - je nach Modulverständnis, Zielgruppe, lerntheoretischer Ansatz usw.- auf unterschiedliche Weise erfolgen. Typische Entwicklungsansätze sind:
Tätigkeitsorientierter Ansatz
Tätigkeitsorientierte Ansätze richten ihre Modulkonstruktion an betriebstypischen oder berufstypischen Handlungsfeldern bzw. Arbeitsaufgaben (z.B. im Einzelhandel: Modul "Aufbereiten und Lagern einer Ware") aus. Die Modulsysteme sind dabei häufig didaktisch so gestaltet, daß sie betrieblichen Ordnungsprinzipien folgen (z.B. Einzelhandel: Warenfluß im Unternehmen als Anordnungsprinzip). Beispiele für einen solchen Ansatz gibt der Modellversuch des Bildungswerks der hessischen Wirtschaft e.V.
Abteilungsbezogene Ausrichtung
Hier werden Module entsprechend bestehender Abteilungskonzepte in Unternehmen (z.B. für Bürokaufleute: "Modul Personalwesen") angelegt. Die Module sollen dabei alle fachlichen Inhalte und Arbeitsaufgaben umfassen, die für eine Tätigkeit in der entsprechenden Abteilung erforderlich sind. Die Gesamtheit der Module bildet dabei häufig ein Unternehmen ab. Ein Beispiel für einen solchen Ansatz wurde im Modellversuch des Verbundes Bildungswerkstatt e.V. erarbeitet.
Didaktisch-methodische Ausrichtung
Eine ausschließlich didaktisch-methodische Ausrichtung, etwa entsprechend einer Lerntheorie, zeitlicher Rahmenbedingungen oder den Prüfungsanforderungen – um einige mögliche Aspekte didaktischer Konstruktionen anzusprechen - findet sich selten. In der Regel werden immer mehrere Aspekte berücksichtigt und integriert. Die Spannweite reicht dabei von zeitlich ausgerichteten Curricula, über fachsystematische Einteilungen nach den Zielen des jeweiligen Ausbildungsrahmen- und Rahmenlehrplans bis hin zur Gestaltung von Lernarrangements. Typische Konstruktionskriterien sind dabei auch Unterscheidungen in Grundlagen-, Fortgeschrittenen- oder auch Vertiefungskenntnisse.
Berufs-/branchenübergreifender Ansatz
Der branchen- und/oder berufsübergreifende Ansatz versucht Module zu konstruieren, die für mehrere Berufe bzw. eine Branche gelten können. Es werden dabei berufsübergreifende Tätigkeiten oder Aufgaben zu einem Modul zusammengefaßt, z.B. sind die Grundlagen kaufmännischen Rechnens für verschiedene kaufmännische Berufe gleich. Ein solches Modul wird dann auch als Grundlagenmodul bezeichnet. Die eigentliche Spezialisierung für den Beruf erfolgt dann üblicherweise in darauf aufbauenden Modulen. Diese werden meist als Fachmodule oder Berufsmodule bezeichnet.
Persönlichkeitsbezogener Ansatz
Ein persönlichkeitsorientierter Ansatz zur Modularisierung stellt die Erfahrungen und Kompetenzen der Lernenden (individuelle Lebenssituation, Berufsbiographie, Lernerfordernisse) in den Mittelpunkt seiner Konstruktion von Module. Module können dabei sowohl fach- oder berufsbezogen (z.B. Malerausbildung: "Grundlagenmodul Farbe"), aber auch allgemein ausgerichtet sein (z. B. Modul: "Sprachförderung").

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Was versteht man unter dem Berufskonzept?

"Unter dem Begriff "Berufskonzept" [Herv. i. Orig.] wird im Hinblick auf die im Berufsbildungsgesetz (BBiG) beschriebene außerschulische berufliche Bildung das System der staatlich anerkannten Ausbildungsberufe verstanden." (Brenner 1996: 3)

Nach Kloas zählen zu den Standards des deutschen Berufskonzepts: 1. Qualifizierte Tätigkeit, 2. Elastizität, 3. Transferfähigkeit, 4. Individualqualifikation und dynamische Handlungsfähigkeit, 5. Mobilität, 6. Transparenz und 7. Tarif- und sozialrechtliche Absicherung. Die Qualität des deutschen berufskonzepts wird im wesentlichdurch zwei Systeme geregelt: Die Überprüfung des Outputs des Qualifizierungsprozesses erfolgt über die Kammerprüfung (bzw. eine andere, anerkannte Stelle), die Input-Seite regeln

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Literatur und Informationen

Die folgende Literaturliste ist eine Auswahl an einschlägiger Literatur. Weitere Literaturangaben und Auskünfte sind über die Modellversuche wie über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhältlich.

"...auf das Duale System setzen!" Ein Gespräch mit dem Generalsekretär des Bundesinstituts für Berufsbildung Dr. Hermann Schmidt. In: Durchblick Heft 4/97, S. 14-17

Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. (Hrsg.): Arbeit und Qualifizierung. Eine integrierte Maßnahme für junge Erwachsene, die bisher ohne Berufsausbildung geblieben sind. Frankfurt a. M.
        1. Zwischenbericht, Januar 1997
        2. Zwischenbericht, März 1998

Brand, W. (1997): Modularisierung in Großbritannien – Grundzüge der National Vocational Qualifications (NVQ). – In: Berufsbildung, H. 43, 1997, S. 22-24

Brenner, H. (1996): BIBB-Positionen zu aktuellen Herausforderungen in der beruflichen Bildung. I. Beruf und Berufskonzept. - In: BWP, Jg. 25, H. 3, Bielefeld 1996, S. 3-4

Davids, S. (1996a): Berufsbegleitende Nachqualifizierung von Erwachsenen ohne Berufsabschluß - Realisierung eines modularen Konzepts in vier Modellversuchen.- In: Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz/Diephold, P. (Hrsg.): Berufliche Aus- und Weiterbildung. Konvergenzen/Divergenzen, neue Anforderungen.- Nürnberg 1996.- S. 158-170 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (BeitrAB), Bd. 195)

Davids, S. (1996b): Berufsbegleitende Nachqualifizierung - Eine Modellversuchsreihe zur Erprobung innovativer Kooperationsformen von Lernen und Arbeiten im Verbund zur Qualifizierung junger Erwachsener bis zu anerkannten Berufsabschluß.- Fachtagungsbeitrag auf dem 3. BIBB-Fachkongreß "Berufliche Bildung - Kontinuität und Innovation", Berlin, Oktober 1996. [Tagungsdokumentation]

Davids, S. (1997): Junge Erwachsene qualifizieren. Nachholen von Berufsabschlüssen im Verbund mit Beschäftigung.- In: Davids, S./Djafari, N./Grote, B. (Hg.): Junge Erwachsene qualifizieren. Nachholen von Berufsabschlüssen im Verbund mit Beschäftigung. Bielefeld: Bertelsmann, 1997.

Deißinger, Th. (1996): Modularisierung der Berufsbildung. – Eine didaktisch-curriculare Alternative zum "Berufsprinzip"?.- In: Beck, Kl. u. a. (Hg.): Berufserziehung im Umbruch.- Weinheim: Deutscher StudienVerlag, 1996.- S. 189-207.

Herz, G:/Jäger, A. (1998): Module in der Berufsbildung oder des Kaisers neue Kleider?.- In: In: BWP, Jg. 27, H. 1, Bielefeld 1998, S. 14-20

Freytag, H.-P. (1998): Das duale System – Auslaufmodell oder zukunftsfähig?.- In: BWP, Jg. 27, H. 4, Bielefeld 1998, S. 3-7

Hagedorn, J. R.: Modulare Ausbildung als Qualifizierungsweg für (gegenwärtig) nicht ausbildbare junge Menschen.- In: Gewerkschaftliche Bildungspolitik 11/12-97, S. 16-18

Kloas, P.-W. /Sellle, B. (1994): Vom Ungelernten zur Fachkraft: Modelle zur Kombination von Arbeit und Berufsbildung im Überblick. Bielefeld: Bertelsmann Verlag, 1994 (Berichte zur beruflichen Bildung; 181)

Kloas, P.-W. (1996): Modulare Weiterbildung im Verbund mit Beschäftigung - arbeitsmarkt- und bildungspolitische Aspekte eines strittigen Ansatzes. - In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, H. 1, 1996, S. 39-46

Kloas, P.-W. (1997a): Modulare Ausbildung: Bedingungen für ein tragfähiges Konzept.- In: berufsbildung, Heft 48/1997, S. 44-47

Kloas, P.-W. (1997b): Modulare Berufsausbildung in Deutschland: Streitthema ohne Wirkung oder Perspektive mit Zukunft?.- In: Gewerkschaftliche Bildungspolitik, 11/12-97, S. 18-25

Kloas, P.-W. (1997c): Modularisierung in der beruflichen Bildung . Modebegriff, Streitthema oder konstruktiver Ansatz zur Lösung von Zukunftsproblemen? Bielefeld: Bertelsmann, 1997.

Kloas, P.-W. (1997d): Modularisierung unter Beibehaltung des Berufskonzepts: Politische Positionen und praktische Ansätze.- In: Jugend Beruf Gesellschaft, Jg. 48, H. 3-4, Bonn 1997, S. 122-133

Kloas, P.-W. (1997e): Positive Aspekte von Modulkonzepten für die berufliche Förderung Benachteiligter.- In: Durchblick Heft 4, 12/97, S. 23-24

Kuratorium der deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (Hrsg.) (1997): Module in der beruflichen Bildung. Standpunkt der Wirtschaft.- In: Senatverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, Berlin (Hrsg.): Modularisierung abschlußorientierter beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen. Reader zur Fachtagung am 4.Dezember 1997 in Berlin.- Berlin: BBJ Verlag, 1997.- S. 119-122 (Schriftenreihe der Senatverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen; Bd. 31)

Manning, S. (1994): Aspekte modularer Ausbildung – Ergebnisse von Interviews in sechs Ländern der europäischen Union.- In: In: BWP, Jg. 23, H. 4, Bielefeld 1994, S. 40-41

Reuling, J. (1996): Modularisierung in der englischen Berufsbildung.- In: BWP, Jg. 25, H. 2, Bielefeld 1996, S. 48-54

Reuling, J./Sauter, E. (1996): BIBB-Positionen zu aktuellen Herausforderungen in der beruflichen Bildung, V. Modularisierung in der beruflichen Bildung. - In: BWP, Jg. 25, H. 3, Bielefeld 1996, S. 6-7

Reuling, J. (1998): Zum Flexibilitätspotential modularer Systeme – Englische Konzepte, Erfahrungen und Entwicklungen.- In: BWP, Jg. 27, H. 2, Bielefeld 1998, S. 16-21

Sellin, B. (1994): Berufsbildung in Europa: Auf dem Weg ihrer Modularisierung?/CEDEFOP (Hg.).- Berlin: CEDEFOP 1994.

Steffens, G. (1977): Modularisierung: (K)ein Konzept zur Weiterentwicklung des Modulsystems. Statements der DAG zur Arbeitsgruppe 3 der Fachtagung "Modularisierung abschlußorientierter beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen" vom 04.12.1997 in Berlin.- In: Senatverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, Berlin (Hg.): Modularisierung abschlußorientierter beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen. Reader zur Fachtagung am 4.Dezember 1997 in Berlin.- Berlin: BBJ Verlag, 1997.- S. 98-102 (Schriftenreihe der Senatverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen; Bd. 31)

Verbund Bildungswerkstatt e.V. (Hg.): Das integrierte Arbeits- und Lernkonzept ein zielgruppenspezifischer Weg zum Nachholen von Berufsabschlüssen. Hamburg
        1. Zwischenbericht, Januar 1996
        2. Zwischenbericht, Februar 1997
        3. Zwischenbericht, Februar 1998

Verwirrung und Streit um einen Modebegriff. Fachtagung zum Thema Module in der beruflichen Qualifizierung.- In: Durchblick Heft 3/1997

Wiegand, U. (1995): Module in der Berufsbildung.- In: Wirtschaft und (Berufs-)Erziehung, 47 (1995) 9, S. 271-277

 

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Copyright © Herbert Rüb, E-Mail: rueb@inbas.com / (Letzte Bearbeitung: 13.12.1998)